Was sind chronisch entzündliche Darmerkrankungen?
Unter dem Oberbegriff der chronisch entzündlichen Darmerkrankung werden vor allem zwei Erkrankungen zusammengefasst, der Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (Cu).
Beide Krankheiten sind ihrer Ursache nach unklare chronische Darmentzündungen. Der Beginn beider Erkrankungen liegt meist in der Jugend bzw. im jungen Erwachsenenalter. Der Krankheitsverlauf und die Schwere der Erkrankung können sehr unterschiedlich sein. Sie verlaufen meistens schubweise. Bei vielen Patienten gibt es neben Phasen mit hoher Krankheitsaktivität lange Abschnitte relativer Gesundheit (Remission). Allerdings gibt es auch Patienten mit ständiger Aktivität der Darmentzündung (chronisch aktiv).
Beide chronisch entzündlichen Darmerkrankungen können nach dem momentanen Erkenntnisstand durch keine medikamentöse Maßnahme geheilt werden. Die Behandlung mit Medikamenten hat das Ziel, die Entzündungsaktivität zu verringern, Rückfälle zu vermeiden und dadurch die Lebensqualität der überwiegend jungen Patienten zu verbessern.
Wer sind wir?
Wir selbst sind eine Gruppe von Betroffenen, die u. a. unter Divertikelkrankheiten, dem Morbus Crohn, der Colitis ulcerosa, sowie dem Kurzdarmsyndrom und den damit verbundenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wie z. B. gegen Lactose und Fructose, leiden.
Wie können wir Ihnen helfen?
Vorallen Dingen durch unser Wissen, dass wir in unserer Gruppe aber auch an jedem Einzelnen gezielt weitergeben können. Dazu bedienen wir uns des persönlichen Erfahrungsaustauschs, den wir durch unsere mehrmals im Jahr stattfindenden Treffen sowie den Informationsveranstaltungen mit Fachexperten zu diesem Thema wie Gastroenterologen, Internisten, Diätassistentinnen, Chirurgen etc., aber auch durch ein gemütliches Beisammensein an unseren Sommerfesten und Weihnachtsfeiern, erreichen möchten.
Viele Patienten suchen sich nicht nur mehr Rat und Unterstützung bei Ihren Ärzten und Therapeuten, sondern auch in der Selbsthilfegruppe, wie wir es sind. So haben sich zahlreiche Kooperationsformen gebildet, die die Selbsthilfegruppe u. a. auch gezielt in das Arzt- und Therapeutengespräch und deren Behandlungsmethoden mit einbezieht.
Nähere Informationen und Kontakt mit der SHG Forchheim für CED erhalten Sie hier.







